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Weitere Informationen ‚Lieber Mensch,
echt, wahrhaftig, glaubwürdig, ehrlich ~ im eigenen Auftreten und mit sich selbst. Kurzum: Authentizität. Ein Wert, der aktuell an großem Stellenwert bekommt. Allzu verständlich ist der Wunsch, mehr mit sich selbst ins Gleichgewicht zu kommen, als im Leben von den äußeren Anforderungen und Regeln Folge zu leisten. Letzteres kennen wir aus frühen Jahren. Ersteres hält Einzug. Doch was bedeutet Authentizität im Detail und wir kommst Du ihr näher? Der Artikel klärt auf und gibt Dir einen Überblick, was auf dem Weg zu einem echten Selbstwert (der zwangsläufig aus Authentizität resultiert) genauso echt und ehrlich angeschaut werden will.
„Sei Du selbst & führe ein selbstbestimmtes Leben!“ ~ Klar gerne, und wie geht das?
Mit Neugierde und Mut, Dich Dir nochmal neu „vorzustellen“ ~ wie eine Vision, die Du jetzt kreierst. Aber warum? Authentisch zu leben ist für die meisten Menschen kein Selbstgänger. Wir haben früh lernen müssen, wie wir uns in die Gesellschaft einzufügen haben, was erlaubt ist und was nicht. Dabei hast Du vermutlich nicht erfahren, dass Dich jemand gefragt hat, ob das eigentlich zu Dir passt und ok für Dich ist. Deine Sicht hat keine Rolle gespielt ~ und so hast Du angefangen eine Rolle zu spielen. Vielleicht das angepasste Kind, vielleicht der Rebell, der Zurückgezogene oder die Neunmalkluge. Je nachdem, was der Bedarf verlangte, hast Du Dein Angebot angepasst. Vielleicht bist Du mit einer dieser Rollen durchgekommen. Vielleicht musstest Du auch mehrere spielen. In ihnen sind tief und fest die Verhaltensweisen, Gedanken (und daraus resultierenden Glaubenssätze), Gefühle und Einstellungen verankert, die Dir damals gedient haben. Dies legen wir jedoch nicht einfach so ab, wenn wir in ein eigenständiges Erwachsenenleben starten. Sie begleiten uns weiter und kreieren unsere Wahrnehmung von der Welt ~ die äußere & Deine Innenwelt! Du lebst also mit einem geprägten „Eindruck“ von Dir selbst, der zu Beginn Deines Lebens gesetzt wurde. Meinst Du wirklich, das ist alles? Und was glaubst Du, wer als einziger Mensch in dieser Welt kann das überhaupt hinterfragen? Du kennst die Antwort, drum können wir das abkürzen:
Du kannst Deinen Lebensalgorithmus ändern und mir Dir selbst, neu anfangen!
Indem Du Dich Dir selbst stellst. Der Weg hin zur Authentizität ist ein Weg weg von dem, was Du vielleicht als „So bin ich eben!“ akzeptiert und hingenommen ~ sprich über Dich geglaubt ~ hast. Es ist ein Aufrütteln, ein Hinterfragen, ein Durchwühlen und Neusortieren von dem Informationsmaterial, das Deine Persönlichkeit bzw. Dein Eindruck von ihr formt: Dein Nervensystem. Hier sind alles Wissen gespeichert, was Du angeblich bist, kannst, sollst und/oder auch nicht. Stelle es Dir wie eine Festplatte vor, die in den ersten Jahren Deines Lebens beschrieben wurde und seitdem nach Schema F alle Abläufe nach diesem Algorithmus bewältigt. Es kann Deinem Selbst entsprechen, wenn Du Dich in Deiner Kindheit frei entfalten und behütet aufwachsen konntest. Dann ist das Programm ~ sprich das von Dir selbst gespeicherte Bild ~ dem nah, was Du als echte Wesensnatur mit auf die Erde gebracht hast. Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass wir nicht als „unbeschriebene Blätter“ geboren werden. Wir tragen alle eine Ur-Persönlichkeit in uns. Diese hinter dem gelernten Verhalten wieder heraus zu graben ~ und sich damit an sich selbst zu erinnern ~ führt in Dein wahrhaftiges Selbstgefühl! Hinter Authentizität steht der Wert, mit sich selbst echt & ehrlich SEIN zu können und dies auch nach außen hin zu vertreten. Genau an diese Information kann Dein Nervensystem, auch heute noch erinnern.
Keine Maske oder Fassade mehr nötig!
Keine gekünstelte Rolle oder Anpassung, um zu… gefallen, dazuzugehören, anerkannt zu werden, sicher zu sein. Das „um zu“ fällt weg ~ und legt den frei für ein Gefühl von Stabilität und Einklang. Dein Glaube, Dein Bild und Dein Auftreten takten harmonisch und Du bist dort angekommen, wo kein Infrage stellen mehr nötig ist: im Frieden mit Dir! So wird aus Authentizität ein gelebter Wert und beantwortet Dir die große Frage:
Woher weiß ich, wer ich wirklich bin?
Um die Antwort zu lüften, braucht es neben dem echten Interesse an der eigenen Echtheit auch Mut. Dich selbst unter die Lupe zu nehmen ist wie eine Plagiatsprügung beim Prüfungsamt. Einige Passagen können auffliegen und sich als völliger Irrglaube aufzeigen. Dir einzugestehen, dass das aber mal jahrelang so Gang und Gebe war, kann wehtun und Schamempfinden wecken. Natürlich ist diese Selbst-Enttäuschung auch das Ende einer Täuschung mit sich ~ und daher erfreulich, denn nun kann es „echt“ weitergehen. Doch nicht jedes Gemüt geht freudestrahlend darauf zu, sich selbst zu entlarven. Gefühle von Minderwertigkeit und völliger Planlosigkeit sind nicht ungewöhnlich. Denn wenn erstmal etwas in Frage gestellt wird, kommt die nächste Frage gleich mit: Was füllt denn nun die Lücke?
In sich das Wahre zu erkennen, erfordert Zeit und Hingabe!
Kennst Du das? Das, was sich in einem zeigen mag, passt nicht mehr. Doch das, was den Raum füllen könnte, versteckt sich scheinbar unauffindbar?? Absolut ätzend! Dieser Zustand löst in uns eine innere Reibung, ein Unwohlsein aus. Wir wollen das Alte ganz schnell weghaben und gleich in die neue Echtheit schlüpfen. So funktioniert unser Gehirn nur leider nicht. Es braucht Zeit zum Umbau, gerade wenn die Bahnen seit Jahrzehnten denselben Input bekommen haben. Hier beginnt der mühsame Part, den ich nicht Schönreden möchte. Ja, es ist super, sich für die Zukunft neue Visionen zu erträumen und auf einem Board zu sammeln (bei mir ist eine ganze Tür voll davon!), doch das ist nur eine Seite der Medaille: die Lichtseite! Und auch das kann zu Beginn eine echte Herausforderung sein, die echten inneren Wünsche zu entdecken. Ihr Gegenpol für echten Wandel in Dir ist der Blick hinter die Kulissen, der Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen, die Dich an einem authentischen Leben hindern. Das „Unauthentische“ verlässt Dich leider nicht, nur weil Du es nicht mehr haben willst. Hier heißt es achtsam hinschauen und behutsam in die Wandlung gehen ~ mit Zeit und Hingabe. (Mehr dazu findest im Blogartikel „Glaubenssysteme“ ~ hier gehe ich auf die physische Struktur ein und teile Wissen zum Veränderungsprozess.) Ein begleitender Prozess mit einer Instanz, die diesen Weg bereits gegangen ist, kann Dich wertvoll unterstützen. Melde Dich gern bei mir, wenn Du Dir genau das wünschst!
Authentizität ist (D)ein motivierender Begleiter!
Sich selbst finden ~ Das heißt NICHT, dass Du entweder 100% authentisch „Du“ sein kannst oder gar nicht. Deine Innenwelt, Dein Erleben, Deine Verhaltensweisen und Gedanken sind vielfältig wie ein Regenbogen. Nichts davon ist richtig oder falsch. Es kommt lediglich darauf an, wie sich die einzelnen Facetten für Dich anfühlen: passend und harmonisch oder nicht. Möchtest Du bei A bleiben oder B entdecken? Das allein entscheidest Du und niemand anderes! Und ich nehme an, dass Du sicherlich auch etwas an Dir findest, was genau so bleiben darf und sich gut anfühlt, wie es ist, oder? J Gut so!
Nochmals betont ~ Pure Ehrlichkeit und echtes Interesse ist dafür ausschlaggebend, die anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Dein wahres Selbst liegt unter den Schichten des gelernten Verhaltens. Durch sie geht es durch. Erst wenn Du dort angekommen bist, wirst Du verstehen, dass Authentizität kein Wert ist, den Du mit Leben füllst. Er ist Dein Mutmacher und Wegbegleiter als dienliches Konzept, das Du am Ende nicht mehr brauchst. Dann hast Du Dich und BIST durch und durch authentisch. Nichts Weiteres gibt es dann noch zu tun, um irgendwem Du beweisen, wer Du bist. Du weißt es und so wirkst Du in der Welt ~ ganz von alleine. Eine Unvorstellbarkeit die zur Selbstverständlichkeit wird. Traue es Dir zu!
Fragen zur Selbstreflektion
Wie fühlst Du Dich nach diesem Artikel? Was sagt Dein Kopf dazu?
In welchen Bereichen Deines Lebens fühlst Du Dich? Wo bist Du bereits bei Dir?
Wo empfindest Du Unstimmigkeiten und wünschst Dir eine Veränderung ~ auch wenn Du noch nicht weißt, wie?
Für weitere Informationen und Details schaue gern in die Artikel zu dem Thema Glaubenssätze. Dort geht es weiter ins Detail.




