Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Spotify. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen ‚Hallo lieber Mensch,
tiefer Glaube ist in uns allen verankert. Je nach Inhalt entfacht er ein mehr oder weniger schönes Empfinden des Lebens. Sein Ursprung ist im Gehirn zu verorten. Doch paradoxerweise zeigt sich seine Wirkung woanders: Wir denken Glaube nicht. Wir fühlen und spüren ihn bis in jede Zelle hinein. Das daran angelehnte Verhalten gestaltet unser gesamtes Lebensempfinden. Dieser Fakt wird kaum berücksichtigt! Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung wird fast ausschließlich auf das Mentale fokussiert = die typischen Glaubenssätze. Dabei verschaffen erst die ganzheitliche Betrachtung aller drei Komponenten ~ Kopf, Herz & Körper ~ den Zugang zu einer echten und möglichen Veränderung ~ wenn der Glaube nicht dem entspricht, was Du gern glauben möchtest. In diesem Artikel erfährt zu hierzu, wie genau sich Glaubenssysteme zeigen, ihre Entstehung und was es für eine nachhaltige Veränderung zunächst braucht.
Eins vorab: Auch wenn viele das Gegenteil behaupten: Jeder Mensch kann Glaubenssysteme verändern! Dafür braucht es allerdings Mut, Ausdauer und die Bereitschaft, alles anzuschauen.
Glaubenssysteme beherrschen Dein gesamtes Erleben!
Bitte wörtlich nehmen, auch wenn es nicht greifbar ist. Die Kraft des Glaubens ist mächtig. Sehr mächtig! Nichts anderes ist der initiale Motor für unseren Fortschritt in Erfindungen, Wissen und Wachstum. Am Anfang stand da immer eine Idee, an die jemand wirklich geglaubt hat. Runtergebrochen von den größten Pionieren passiert im menschlichen Alltag nichts anderes. Jeder Moment im Leben ist von Glauben geprägt. Was Du genau in diesem Moment tust oder sagst, in welcher emotionalen Verfassung Du Dich befindest und was Du in Deinem Körper fühlst: die Basis ist Dein abgespeichertes Glaubensprogramm, wie Du Dich, Dein Umfeld und die Welt wahrnimmst und darauf (re-)agierst. Diese Wahrnehmung ist einzigartig nur in Dir zu finden und sie hat grundlegend nur eine einzige Motivation: Dich sicher durch dieses Leben zu bringen! Diese Motivation läuft unterbewusst in jedem Schritt mit. Hättest Du keinen Antrieb in Dir, würdest Du Dich nicht bewegen ~ und selbst das wäre durch dieses Basis-Motiv geprägt. Dein individuelles Motiv obendrauf (neben dem Grundsatz zu Überleben) steuert Deine gesamte Lebensgestaltung. Folgende Beispiele dazu:
– Zugehörigkeit: Ich möchte angenommen und gemocht werden.
– Wirksamkeit: Ich möchte die Welt verändern und Gutes bewirken.
– Unabhängigkeit: Ich möchte mein Ding machen und Freude empfinden.
Klappt? Herzlichen Glückwunsch! Ansonsten hast Du Dir die folgende Frage sicherlich schon mal gestellt und bist vielleicht genau aus diesem Grund hier:
Warum lebe / mache / fühle ich eigentlich genau das ~ und nicht anders?
Die Frage pocht natürlich deutlicher, wenn wir dem nachgehen, was wir „eigentlich“ gar nicht wollen ~ und es trotzdem tun. Doch dieses „eigentlich“ ist eben da und hat seinen Grund. Dieser Grund liegt tief in Deinem Unterbewusstsein.
Alles, was Du denkst, fühlst und tust macht absolut Sinn!
Kurzer Exkurs in die Psychologie & Neurologie: Das, was Du als Glaube über Dich als Person und Deine Umwelt bereits bewusst wahrnimmst oder unbewusst in Dir trägst, ist bildlich gesprochen als Informationscode in Deinem Nervensystem eingraviert. Hier liegt die Materie, die anhand von frühen Erinnerungen im Hier und Jetzt abruft
- was Du heute als sicher & angenehm empfindest und was nicht
- welche Gedanken Dir immer wieder durch den Kopf gehen
- welche Entscheidungen für Dich passend erscheinen
- mit welchem bewährten Verhalten Du re-/agierst
- wie Du emotional und körperlich mit Stress umgeht
Wer da nicht ganz bewusst und klar mit sich ist, landet automatisch im Ausagieren von seinen alten Glaubenssätze. Doch diese Glaubenssätze bestimmen Dein Leben nicht allein. An ihnen sind Emotionen und Körperempfindungen gekoppelt – ein Fakt, der in der Persönlichkeitsentwicklung vollkommen unter den Tisch fällt: das gesamte Glaubenssystem.
Glaubenssysteme entstehen durch die Wahrnehmung unseres Energiekörpers
Energiekörper ~ klingt spooky, oder? Ist es auch, denn wir haben heute fast kein Bezug mehr dazu. In den ersten drei Lebensjahren ist es uns ausschließlich über diesen Körper möglich zu erkennen, wie wir uns verhalten sollen: die Gabe der fühlenden Resonanz. Wir können ab Tag 1 ja noch nicht die Worte verstehen. Wir können nur wahrnehmen – Blicke, Emotionsregungen, Stimmungen – mit sehr feinen Fühlern. Allein dadurch wissen wir, wie wir uns anpassen müssen, damit wir sicher sind. Unsere Antwort im Inneren und Äußeren ist also erstmal kein GlaubensSATZ.
Wir bilden ein intuitives GlaubensGEFÜHL.
Wenn wir als Kind lernen, dass wir mit einem Gefühl allein da stehen (z.B. Brüllen wird ignoriert – Tränen sind nicht erwünscht!), dann verdrängen wir dieses Gefühl. Weil wir A) nicht wissen, wie wir damit umgehen können und B) dazugehören viel wichtiger ist. Das System speichert alle ungefühlten Gefühle (im wahrsten Sinne des Wortes heruntergeschluckt) im Körper, was sich viel später im Erwachsenenalter in verschiedenen chronischen Symptomen zeigt. Die Gefühle sind also nicht weg – sie zeigen sich als empfindliche Wunden (Triggerpunkte), die einen später emotional werden lassen – oftmals ohne sofort die Ursache zuordnen zu können. Werden sie berührt (getriggert), werden wir in unserem Erleben in die Vergangenheit katapultiert. Eine Reaktion zeigt sich dann entsprechend unseres angelernten Verhaltens blitzschnell und ist meistens anders als das, was und wie wir im Hier und Jetzt gern sein würden.
Dieser kleine Ausflug dient Dir zu verstehen, wieso die rein kognitiv fokussierte Sicht auf Glaubenssätze nur die halbe Miete für eine echte Entwicklung und Entfaltung Deiner Persönlichkeit ist.
Ganzheitliche und nachhaltig wirkende Veränderung findet nur durch Einbezug der Emotionsebene statt, die der Körper eindrücklich repräsentiert.
Glaubensgefühle und Glaubenssätze fühlen sich verdammt echt an. Das sind sie auch, obwohl Du diesem Glauben eigentlich gar keinen Glauben mehr schenken möchtest. Wenn dieser Entschluss getroffen ist, kann es mit der Verwandlungsreise losgehen.
Wie Du Glaubenssysteme auf die Schliche kommst!
Der wichtigste Faktor: Alles, was Du an Dir selbst nicht als stimmig empfindest und ein Unwohlsein auslöst, gilt es erstmal überhaupt zu erkennen. Vieles davon ist nicht nur das oft zitierte: „Ich bin nicht gut genug!“ Dazu gehören auch unangenehme Gefühle und Körperreaktionen, die sich in Dir zeigen. Dabei kann nicht pauschal gesagt werden: Nur in Stresssituationen. Es kommt darauf an, was Du für Dich als Stress definieren würdest. Es kann auch die Ruhe sein, die in Dir Unruhe auslöst. Hilfreiche Fragen dazu:
- In welchen Situationen fühle ich mich unwohl?
- Was genau hat das Unwohlsein ausgelöst? Welches Verhalten eines Mitmenschen? Welcher Umstand?
- Welche Gedanken und Gefühlsregungen kann ich dazu wahrnehmen?
- Wie reagiere ich im ersten Moment? Flüchte ich? Greife ich an?
Die Antworten hierzu sind hilfreiches Gold, um auf die Ursache für ein Glaubenssystem zu stoßen. Die ist der erste und wichtigste Schritt, um eine Veränderung in Gang zu setzen. Nicht mehr, nicht weniger!
Der Weg vom Alten ins Neue ist ein Übergang, der sich wie ein großer Umzug anfühlt. Zunächst fällt im bisherigen Zuhause auf, dass es irgendwie nicht mehr so ganz passt. Zunächst geht es also erstmal um das Erkennen, was denn nicht mehr passt! In Deinem Nervensystem sind das übersetzt die Gedankenschleifen, Glaubenssätze, die zu Emotionen und Verhaltensweisen führen, die Dich hindern, nerven, Wünsche boykottieren oder lahm legen. So weißt Du dann auch Zuhause, was nicht mehr passt: Falscher Ort, zu kleine Küche, nicht das passende Umfeld, zu weit zur Arbeit.
Natürlicherweise (wenn auch unangenehm) entsteht dann sehr zügig ein innerer Druck, gleich weiterzuziehen und das Alte hinter sich zu lassen. Erkenne das an! Diese innere Reibung ist wichtig, damit Du Dich überhaupt in Bewegung setzt. Das gilt für beides ~ äußere und innere Veränderungen! So nervig das auch ist, das alte Zuhause um Dich rum und in Deinem Kopf wird jedoch nicht weichen, wenn Du es nun einfach als „überholt und unpassend“ abstempelst und Dich abwendest.
Innere Reibung erzeugt den Druck, den es zur Veränderung von Glaubenssystemen braucht!
Es IST aktuell noch Dein Milieu und es war mal genau das Passende, was Dir gedient hat. Diesen Part gilt es zu würdigen. Gerade in Deiner Persönlichkeit. Innerer Krampf und Negierung von dem, was ist, bewirkt lediglich Verstärkung. Feste Glaubenssysteme, die über Jahre aktiv waren, haben einen mächtigen Hebel (Gewohnheitsrecht) und weichen nicht durch leichten Gegenwind. Dies geschieht nur, wenn Du ihnen schmackhaft machst, warum sie nun vielleicht doch mal in den Ruhestand gehen könnten. Hier beginnt die Arbeit, die Systeme Stück für Stück zu entschlüsseln und die darin enthaltene Ladung an Energie zu befreien. Eine Persönlichkeitsarbeit, in der Du Deinem Selbst wirklich näher kommst! Ein Kernthema, das in meiner Arbeit tiefes Verwandlungspotential aufzeigt.
Der Themenbereich des Glaubens und was er in uns macht ist sehr vielschichtig und komplex. Dieser Artikel bildet eine erste Grundlage, um das tiefgreifende Wirken grundlegend zu beschreiben. Glaubenssysteme sind jedoch kein Drama, mit dem es zu leben gilt. Die Ursachen sind für das Empfinden eines kleinen Kindes wirklich dramatisch. Doch heute kannst Du mit Zeit und Hingabe, diese Themen lösen und Dich dabei ganz neu entdecken.
Weitere Details: Ein eigener Blogartikel zu Triggerpunkten und ihre Auslöser sowie zur unterstützenden Auflösungsarbeit mit dem inneren Kind folgt. Eine Info dazu erhältst Du gern über den Newsletter.




